Auch wenn ich mich ganz gern als Apple Fan abstempeln lasse (ja ich finde viele Apple Produkte wirklich sehr brauchbar) übertreiben es die “wirklichen” Fanboys leider viel zu oft mit ihrer Götzenverehrung. “Multitasking is Overrated” tönt es da aus theappleblog.com

Seit den frühen 60er Jahren war es ein Ziel Betriebssysteme Multitasking – fähig zu machen. Warum?
1) Um den Prozessor was zu tun zu geben
2) um MEHR ALS EIN PROGRAMM GLEICHZEITIG LAUFEN ZU LASSEN

Genau das ist der Grund für Multitasking, und zwar nicht, wie es von Apple auf dem iP(ap/hone/od Touch) vorgeführt wird (da “dürfen” nur ein paar (von Apple) ausgewählte Programme Multitasken) sondern das freie kombinieren bzw. laufen lassen beliebig vieler (zumindest solange die Hardware mitspielt) Programme. Niemand sollte mir aufzwingen können, welche Programme ich gleichzeitig benutzen kann!

Jetzt kann man natürlich damit argumentieren, dass der Otto-normal-Verbraucher total vom Konzept Multitasking überfordert ist und sowieso nicht zwischen den aktiven Fenstern unterscheiden kann. Aber auch Otto-normal-Bürohengst will gleichzeitig einen Wikipedia Artikel im Browser offen haben und die Definitionen daraus in sein Word hineinkopieren – vielleicht will er ja nebenbei noch Musik hören?

Apple hat es irgendwie geschafft eine so loyale Fangemeinde um sich herum aufzubauen die vehement alle Designentscheidungen (und Schwächen!) verteidigt und immer neuere und kreativere Argumente findet warum die bei anderen Herstellern seit Jahren übliche Praxis eigentlich eh kein Mensch braucht und nur Apple hat es erkannt und macht es richtig.
Apple Fanboys: Nicht alles was Apple macht ist gut! Lasst euch nicht ständig blenden und versucht nicht alle Designschwächen schön zu reden!